Alexander Senning

Alexander Senning

Alexander Senning


Ich glaube, dass Marken gewinnen, weil Menschen sie wollen, nicht weil sie sie kennen. Begehrlichkeit entsteht nicht aus Reichweite, sondern aus Haltung, Konsequenz und dem Mut, für etwas zu stehen. In über 16 Jahren internationaler Erfahrung habe ich Marken neu aufgestellt, globale Kampagnen geführt und Teams aufgebaut, die eine Marke nicht nur sichtbar machen, sondern begehrenswert.

I believe brands win because people want them, not because people know them. Desire does not come from reach. It comes from having a point of view and the nerve to hold it. In more than 16 years across international markets I have repositioned brands, led global campaigns and built the teams that make a brand not just visible, but wanted.

我相信,品牌之所以胜出,是因为人们想要它,而不是因为人们知道它。渴望并非来自曝光,而是来自鲜明的主张、始终如一的坚持,以及为之承担的勇气。在十六年以上的国际经验中,我重塑过品牌,主导过全球营销战役,也组建过让品牌不只是被看见、而是被渴望的团队。


Influencer Marketing Strategie: Reichweite und ihre Grenzen

Influencer Marketing Strategie: eine dichte Menschenmenge verschwimmt in der Bewegung, eine einzelne Gestalt bleibt im warmen Licht stehen.

Eine Influencer Marketing Strategie entsteht selten am Anfang. Meistens gibt es erst zehn Kooperationen, dann fünfzig, und irgendwann merkt jemand im Haus, dass niemand mehr erklären kann, warum genau diese Gesichter für die Marke sprechen. Genau an diesem Punkt wird aus einer Sammlung von Einzelbuchungen eine Frage der Markenführung.

  • Skalierung macht bestehende Widersprüche sichtbar, sie erzeugt sie nicht.
  • Eine Influencer Marketing Strategie beantwortet zuerst, wofür die Marke steht, und danach, wer das glaubwürdig sagen kann.
  • Kennzeichnung und Rechtslage gehören ins Briefing und nicht in die Nachkontrolle.
  • Wenige lange Partnerschaften tragen mehr als viele kurze Buchungen.
  • Die härteste Entscheidung ist das Nein zu einer Reichweite, die rechnerisch passt.

Warum Reichweite allein nichts mehr löst

Als die Kanäle neu waren, war Reichweite das einzige verlässliche Kriterium. Man konnte sie zählen, vergleichen und im Nachhinein rechtfertigen. Das hat lange funktioniert, weil die Masse selbst noch eine Botschaft war. Heute ist sie es nicht mehr, denn jede Marke kann dieselben Profile buchen und tut es auch.

Was übrig bleibt, ist die Frage, ob die Person und die Marke im selben Ton sprechen. Diese Frage ist unbequem, weil sie sich schlecht in eine Tabelle übertragen lässt. Sie hängt an denselben Grundlagen wie jede andere erzählerische Entscheidung, die wir im Storytelling in Kampagnen treffen.

Was eine Influencer Marketing Strategie leisten muss

Eine belastbare Influencer Marketing Strategie leistet drei Dinge, und keines davon ist die Auswahl von Namen. Sie legt fest, welche Aussagen die Marke überhaupt machen darf. Sie legt fest, in welcher Nähe zum Produkt gesprochen wird. Und sie legt fest, was passiert, wenn eine Kooperation schiefgeht, bevor sie schiefgeht.

Die Auswahl der Personen kommt danach und wird dadurch deutlich schneller. Wenn die Marke weiß, wofür sie steht, fällt die Hälfte der Kandidaten von allein weg. Das fühlt sich zunächst wie ein Verlust an Möglichkeiten an und ist in der Praxis eine Entlastung für das Team, das sonst jede Entscheidung neu verhandelt.

Was die Skalierung tatsächlich trägt

Beim Übergang von einzelnen Kooperationen zu einem dauerhaften Programm helfen mir fünf Regeln. Sie sind nicht elegant, aber sie halten eine Influencer Marketing Strategie auch dann zusammen, wenn mehrere Märkte gleichzeitig daran arbeiten.

  • Legt vor der ersten Anfrage fest, welche Produktaussagen erlaubt sind und welche nicht.
  • Arbeitet mit wenigen langen Partnerschaften statt mit vielen einzelnen Buchungen.
  • Schreibt die Kennzeichnung in das Briefing und prüft sie vor der Veröffentlichung.
  • Gibt kreative Freiheit im Wie und bleibt streng im Was.
  • Beendet Partnerschaften bewusst, statt sie langsam auslaufen zu lassen.

Der rechtliche Teil wird gern unterschätzt, weil er langweilig aussieht und trotzdem jeden Beitrag betrifft. Die Europäische Kommission hat die Anforderungen an Kennzeichnung und Transparenz im Influencer Legal Hub zusammengestellt, und dieser Überblick gehört in jedes Briefing.

Wo eine Influencer Marketing Strategie kippt

Eine Influencer Marketing Strategie kippt fast immer an derselben Stelle. Ein Markt bekommt ein eigenes Budget, bucht schneller als die Abstimmung erlaubt, und kurz darauf sagt die Marke an zwei Orten zwei verschiedene Dinge. Das ist kein Fehler des Marktes, sondern ein Zeichen dafür, dass die Regeln zu vage formuliert waren.

Die zweite Bruchstelle ist die Bewertung. Wer nur Abschlüsse zählt, hält jede lange Partnerschaft für zu teuer und jede kurze für effizient. Das ist derselbe Denkfehler, den ich beim Bewerten von Kreativarbeit immer wieder sehe, nur mit anderen Zahlen.

Ehrlich gesagt bleibt am Ende eine Entscheidung, die niemand delegieren kann. Irgendwann liegt ein Profil auf dem Tisch, das rechnerisch alles erfüllt und zur Marke trotzdem nicht passt. Wer dann zusagt, spart Geld und verliert Kontur. Wer ablehnt, muss diese Ablehnung begründen können, und genau dafür ist die Strategie da. Sie nimmt dem Team die Last, jede einzelne Zusage im Moment der Anfrage zu verteidigen, und macht aus einem Geschmacksurteil eine nachvollziehbare Entscheidung, die auch in einem halben Jahr noch trägt.

Entdecke mehr von Alexander Senning

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen